Behandlungsablauf

Anamnese

Die osteopathische Behandlung beginnt mit einer ausführlichen Anamnese. Zu Ihren Beschwerden und Ihrer Krankengeschichte werden Sie umfassend und gezielt befragt, um einen ersten Eindruck von Ihnen als Patient mit Ihrer Beschwerdesymptomatik und deren möglichen Ursachen zu bekommen. Über die Anamnese lassen sich auch potentiell gefährliche Krankheiten ausschließen. Eine Überweisung zu einem Facharzt kann unter Umständen notwenig sein. 

Untersuchung und Behandlung

Zur Untersuchung und Behandlung verwendet der Osteopath ausschließlich die Hände. Vor allem Strukturen und Gewebe mit veränderter oder eingeschränkter Beweglichkeit, Position oder Spannung werden diagnostiziert, untersucht und behandelt. Intensives und langes Training des Tastvermögens und genaueste Kenntnisse über die Anatomie sind die Voraussetzungen, um minimalste Bewegungseinschränkungen im Körper zu fühlen und zu interpretieren. Da viele Körperregionen miteinander verbunden sind und sich gegenseitig beeinflussen, betrachtet der Osteopath den Körper stets in seiner Gesamtheit. Die Ursachen von Beschwerden können auf verschiedenen Ebenen vorliegen. 

Drei Bereiche seien Beispielhaft genannt:

  • Parietaler Bereich: Der Bewegungsapparat, bestehend aus Knochen, Muskeln, Faszien, Sehnen und Gelenke
  • Viszeraler Bereich: Die inneren Organe mit ihren Blutgefäßen, Lymphgefäßen und Nervenbahnen
  • Kraniosakraler Bereich: Der Schädel, die Wirbelsäule, die Gehirn-Rückenmarksflüssigkeit, die Membranen und das Nervensystem

Das harmonische Zusammenspiel dieser drei aufgeführten Bereiche ist von ganz besonderer Bedeutung, um die Selbstheilungskräfte des gesamten Organismus zu unterstützen. Die Behandlung erfolgt mittels osteopathischer Techniken, die ausschließlich mit den Händen ausgeführt werden. Dieses Vorgehen erfordert Zeit, wodurch die Behandlung meist bis zu 60 Minuten in Anspruch nimmt. 

Ist der Körper frei von Spannungen oder Blockaden, besteht das bestmögliche Potential um sich selbst zu regulieren.  

Wann konsultiere ich einen Osteopathen?

Wegen eines laufenden Rechtsstreites dürfen Osteopathen ihrer therapeutischen Informationspflicht nicht nachkommen. Daher kann ich Ihnen leider keine Anwendungsbeispiele auf dem Internetauftritt nennen, bei denen eine osteopathische Behandlung in Frage käme.
Weiterführende Informationen finden Sie auf der Seite unseres Berufsverbandes VOD unter www.osteopathie.de.  

Kosten

Eine osteopathische Behandlung dauert 60 Minuten. Hierfür berechne ich 80,- €. Sie erhalten eine Rechnung, die Sie gegebenenfalls bei Ihrer Krankenkasse einreichen können. 

Gesetzlich versichert? Immer mehr gesetzliche Versicherungen bezuschussen die Behandlung bei einem Osteopathen, vorausgesetzt die Behandlung erfolgt durch einen Osteopathen mit anerkannter Ausbildung. Aufgrund meiner fünfjährigen Ausbildung am GCOM (mit über 5200 Unterrichtsstunden) und als Mitglied im VOD erfülle ich die geforderten Qualitätsstandards. Unter folgendem Link finden Sie eine aktuelle Übersicht gesetzlicher Krankenkassen, die osteopathische Behandlungen bezuschussen: http://www.osteopathie.de/service-krankenkassenliste. Da keine Gewährleistung für die Aktualität dieser Auflistung gegeben werden kann, empfehle ich, sich vor der Behandlung bei Ihrer Krankenkasse bestätigen zu lassen, inwieweit und unter welchen Voraussetzungen die osteopathischen Behandlungskosten übernommen werden. 

Für einen Termin bei mir brauchen Sie keine Überweisung und auch kein Rezept. Allerdings benötigen einige gesetzliche Krankenkassen ein Empfehlungsschreiben vom Haus- oder Facharzt.  
 
Privat versichert? In der Regel besteht bei einer Privat- oder Zusatzversicherung die Möglichkeit, die Kosten einer osteopathischen Behandlung über die Gebührenordnung für Heilpraktiker abrechnen zu lassen. Bitte informieren Sie sich vor der Behandlung, inwieweit und unter welchen Voraussetzungen die osteopathischen Behandlungskosten übernommen werden. 

 

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